Die Zukunft der Olympischen Winterspiele

Wintersport

Laut einer Studie eines multinationalen Forscherteams unter Leitung der University of Waterloo bedroht der Klimawandel die Lebensfähigkeit der Olympischen Winterspiele.

Die Studie mit Forschern aus Kanada, Österreich und China ergab, dass, wenn die globalen Treibhausgasemissionen nicht dramatisch reduziert werden, nur acht der 21 Städte, die zuvor die Olympischen Winterspiele veranstaltet haben, kalt genug sein werden, um die Spiele bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu veranstalten.

Die Welt des Wintersports verändert sich, während sich das globale Klima weiter erwärmt und Elite-Wintersportler die Auswirkungen des Klimawandels auf Wettkämpfe und Sommerausbildungsorte erleben. Das Klima in vielen traditionellen Wintersportregionen ist nicht mehr das, was es einmal war, und immer weniger Orte werden die Olympischen Winterspiele ausrichten können, wenn sich die globale Erwärmung beschleunigt.

Dem, was aktuelle Wetterrisikomanagementstrategien leisten können, sind Grenzen gesetzt, und bei den letzten Olympischen Winterspielen wurden diese Grenzen teilweise überschritten. Die Wetter- und Schneeverhältnisse stellten bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi eine Herausforderung dar, die sich ergeben, abgesagte Trainingseinheiten und Beschwerden von Athleten über inkonsistente und unsichere Bedingungen häufen sich. In der Zukunft wird Wintersport wohl von neuer innovativer Forschung zwecks der künstlichen Herstellung von Winterbedingungen abhängig sein – oder noch besser einer globalen Bemühung um besseren Klimaschutz.